Sportpark-Cottbus
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Shuffleboard

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Shuffleboard auf Kreuzfahrt-Schiffen

Shuffleboard ist von keinem Kreuzfahrtschiff wegzudenken und zugleich das deutlichste Indiz dafür, dass eine elegante Schiffsreise ehemals eine sehr privilegierte Form des Reisens war.
Shuffleboard stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und begann als Indoor-Spiel im verregneten England, das man mit Münzen auf einem langen, schmalen Tisch spielte. Eine der früheste Erwähnung von Shuffleboard stammt aus dem Jahr 1532, als der englische König Henry VIII beim “Shovelboard” neun Pfund an einen gewissen Lord William verlor. Zu diesem Zeitpunkt hatte sein Vorgänger Henry VII offenbar dem gemeinen Volk längst schon das Spielen von Shuffleboard verboten. Nur der Aristrokratie durfte das Spiel zum Zeitvertreib dienen. Aber auch die Oberschicht verlor irgendwann im 19. Jahrhundert das Interesse und Shuffleboard kam aus der Mode. Heute ist es wieder eine Spielsportart, die nicht nur zum Vergnügen sondern auch als Wettkampfsport betrieben wird. In diesem Jahr finden die Weltmeisterschaften im August in Hessen statt.

Spielablauf
Mit dem Cue versuchen die Spieler von der einen Seite des Spielfeldes, abwechselnd jeweils eine Disk auf das Dreieck der anderen Seite zu schießen. Sind von beiden Seiten sämtliche Disks gespielt worden, werden die jeweiligen Punkte addiert (oder abgezogen). Gespielt wird solange, bis eine vorher vereinbarte Punktzahl erreicht ist (meist 75), oder eine bestimmte Anzahl von sog. "Frames" (jeder Spieler hat einmal begonnen) abgeschlossen ist. In diesem Fall hat der Spieler mit dem höheren (addierten) Endergebnis das Match gewonnen.

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